Gemeinschaft


SHS - Schüler helfen Schülern


Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Herzlich willkommen auf dem Nachhilfeportal des Gynmasiums Altensteig.
Ihr habt Probleme in einem Fach und sucht eine gute und günstige Nachhilfe?
Dann informiert Euch hier über das Nachhilfeangebot an Eurer Schule.
Wir, das sind Frau Frey, Nina Ohngemach und Lilly Taube, wollen Euch und Euren Eltern auf den nächsten Seiten unsere Arbeit vorstellen.



Das Team




Kontaktpersonen

Nina Ohngemach, K1
Telefon: 07053 6374

Lilly Taube, 9c

Nina und Lilly verwalten die Teilnehmerlisten und arbeiten völlig selbständig. Frau Frey hilft bei Engpässen oder in Notfällen weiter.

Anfragen direkt bei Nina und Lilly oder über   shs@gymnasium-altensteig.de  bzw. das Kontaktformular der Schulhomepage.



Wie entstand die Idee einer Schülernachhilfe?


  • "Kennst du jemanden, der Mathenachhilfe gibt?"
  • "Ich habe Probleme in Französisch, ich möchte gerne mit jemandem lernen!"
  • "Hilfe, ich war länger krank und habe den Anschluss verloren. Wer könnte mir helfen?"

Das waren häufig gestellte Fragen, mit denen sich Schüler und Lehrer konfrontiert sahen. Oft fand man keinen Lehrer, da die meisten ohnehin schon genug zu tun haben oder man konnte sich eine solche Fachkraft einfach nicht leisten. Freilich gibt es da noch die professionellen Nachhilfeinstitute, aber die wollen auch leben und binden ihre Kunden durch längerfristige Verträge an sich. 

Als Lehrer kennt man die Schüler, die fachlich kompetent sind und im zwischenmenschlichen Bereich Stärken haben. Hier befindet sich ein Potential, von dem man bis dahin viel zu wenig Gebrauch gemacht hatte. Natürlich bekam man immer wieder mit, dass gute Schüler ihren Mitschülern Nachhilfe gaben, aber so etwas kam nur durch Privatinitiative zustande. Warum also nicht eine zentrale Stelle schaffen, die Angebot und Nachfrage kanalisierte und beide Seiten miteinander in Kontakt brachte? 

Soweit möglich mussten gewisse Qualitätsstandards aufgestellt und für beide Seiten Regeln formuliert werden, die ein gutes Zusammenarbeiten möglich machten. Ort und Preis waren eine wichtige Frage und vor allem eine oder mehrere zuverlässige Kontaktpersonen. 

Im Jahr 2000 war dann alles soweit geregelt, dass das Projekt "SHS - Schüler helfen Schülern" am Christophorus-Gymnasium Altensteig in die Tat umgesetzt werden konnte.



Wer Nachhilfe erteilt, profitiert nicht nur finanziell


"Cui bono?" fragt schon der Lateiner. ("Wem bringt es etwas?" für Nichtlateiner). Natürlich dem armen Schüler, der dringend Hilfe braucht. Aber auch der Schüler, der Nachhilfe erteilt, zieht einen Gewinn aus der Sache: 

  • Wer etwas beibringt, wiederholt intensiv und fördert die eigenen Lernfortschritte. 
  • Man übernimmt Verantwortung für eine andere Person und kann ihr helfen. 
  • Anderen zu helfen stärkt das Selbstbewusstsein und sensibilisiert für die Probleme anderer.



Voraussetzungen eines guten Nachhilfelehrers


Nicht jeder, den der schnelle Euro lockt, kann sich als Nachhilfelehrer zur Verfügung stellen. Er bzw. sie muss gewisse Voraussetzungen erfüllen, um in die Anbieterkartei aufgenommen zu werden: 

  • Man sollte in dem betreffenden Fach eine Zwei haben. Allerdings kann es auch Ausnahmen geben, wenn der betreffende Fachlehrer der Meinung ist, dass der Bewerber geeignete Fähigkeiten besitzt und sich selbst einen guten Dienst erweist. Wenn er gezwungen ist, früheren Stoff zu wiederholen und so gut zu präparieren, dass er ihn einem anderen erklären kann, bringt er sich selbst wieder auf das Laufende. 
  • Zwei (Voll-)Stunden in der Woche sind das Minimum, um eine effektive Nachhilfe zu gewährleisten. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Stunde pro Woche nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Bedenkt man, dass man Lücken von früher, Hausaufgaben und den laufenden Stoff bewältigen soll, sind zwei Stunden im Nu vergangen. 
  • Der Nachhilfelehrer und der Nachhilfeschüler verpflichten sich in einem gegenseitigen Vertrag, gewisse Regeln einzuhalten. (s. Vertrag)



Effektiver Nachhilfeunterricht


So einfach ist diese Frage gar nicht zu beantworten. Es gibt kein gängiges Rezept für eine gute Nachhilfe. Wichtig ist auf jeden Fall, auf die Bedürfnisse des Nachhilfeschülers einzugehen und mit ihm herauszubekommen, wo seine speziellen Schwierigkeiten liegen. 

Der eine hat Verständnisprobleme, wenn sein Fachlehrer etwas erklärt. Ein anderer hegt gegen seinen Lehrer gewisse Aversionen, die ihm beim Lernen im Wege sind. Wieder ein anderer ist unorganisiert und weiß nicht, wie er lernen und seine Arbeit einteilen soll. Häufig findet man auch den Typus, der nicht fleißig genug war und jetzt einen riesigen Berg vor sich sieht, den er alleine nicht bewältigen kann. Es ließen sich noch viele Gründe finden, weshalb ein Schüler auf die Unterstützung eines anderen angewiesen ist. 
Zur Problemanalyse lohnt sich auch ein Weg zum Fachlehrer des Nachhilfeschülers, der sicherlich bereit ist, darüber Auskunft zu geben. Man sollte ihn um das Klassenarbeitsheft bitten, um die Fehlerquellen ausfindig zu machen. Dabei kann man auch sehen, welche Art von Arbeiten der Lehrer schreibt und wie man seinen Schüler entsprechend vorbereiten kann. Überhaupt ist es von Vorteil, den Fachlehrer des Schülers um Informationen zu bitten, wie man mit seinem Klienten arbeiten soll. Er gibt einem oft wertvolle Tipps, die einem die Arbeit erleichtern, und ein Feedback über Erfolg und Misserfolg der eigenen Bemühungen. 
Schwerpunkt bei der Arbeit sollte immer der laufende Stoff sein, damit die Klassenarbeiten nicht allzu schlecht ausfallen. Freilich ist das manchmal gar nicht möglich, weil die Grundlagen fehlen. Hier empfiehlt sich am Anfang vielleicht ein häufigeres Treffen, um die Lücken möglichst schnell zu stopfen. Später kann man ja reduzieren und die Nachhilfe langsam auslaufen lassen, wenn der betreffende Schüler das Gefühl hat, auf eigenen Beinen stehen zu können. Nachhilfe darf kein Dauerzustand sein, sondern als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden. 
Ein Lehrer gibt Hausaufgaben, erstellt Arbeitsblätter und korrigiert sie zu Hause. Er erklärt nicht nur, sondern fragt auch ab und testet seinen Schützling.



Probleme beim Nachhilfeunterricht


Wo Menschen miteinander zu tun haben, kann es immer wieder zu Problemen kommen. Das Beste wäre, sie offen anzusprechen und sachlich zu behandeln. 

Bringt ein sachliches Gespräch keinen Erfolg, kann man sich auch an das SHS-Team oder an Frau Frey wenden, die eventuell vermitteln können. Ist die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aber nicht mehr vorhanden, ist es manchmal einfach besser, die Nachhilfe zu beenden. 
Ähnliches gilt auch für die Schnupperstunde. Es gibt Personen, zu denen man keinen Draht findet oder wo "die Chemie nicht stimmt". Man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man eine Person aus subjektiven Gründen ablehnt, ohne auf diese näher eingehen zu wollen. Das müssen beide Seiten akzeptieren und ohne Groll die Konsequenzen ziehen. 
Angenommen, man beendet die Zusammenarbeit mit einem Nachhilfelehrer und sucht eine neue Person, dann hilft das SHS-Team weiter.



Suche nach einem Nachhilfelehrer


Man wendet sich an die entsprechenden Kontaktpersonen und bittet um ein Anmeldeformular. Diese sind sehr darum bemüht, den Wünschen des Antragstellers so weit wie möglich entgegenzukommen. 

Vielleicht möchte man nur einen Oberstufenschüler, weil man dem mehr Kompetenz zutraut. Vielleicht kann man nur zu einem Jungen bzw. zu einem Mädchen Vertrauen fassen und angstfrei lernen. Eventuell ist der Wohnort ein Problem: SHS versucht jemanden in der Nähe zu finden oder die Schüler können sich in der Schule in dafür vorgesehenen Räumen zum Unterricht treffen.



Organisation


Die Anwerbung erfolgt über Plakate, die an zentralen Stellen (Korkbrett vor dem Lehrerzimmer und Aufgang zu den 400-Zimmern im Musiktrakt) in der Schule aufgehängt werden. Auch die SMV macht in ihren Sitzungen über die Klassensprecher Reklame für unser Projekt. In der alljährlich erscheinenden Schulchronik befinden sich Anmeldeformulare für Anbieter und Suchende. Bei Schulfesten präsentieren sich die Organisatoren mit einem eigenen Tisch und geben interessierten Schülern und Eltern Auskunft. 


Die Kundenkartei: 
Das SHS-Team nimmt alle interessierten Personen in eine Liste auf, die ständig aktualisiert wird. Schüler, die sich als Nachhilfelehrer anbieten, geben an, in welchen Fächern und bis zu welcher Klassenstufe sie unterrichten wollen. Die Angabe des Wohnortes ist wichtig, da man versucht, Schüler zusammenzubringen, die nahe beieinander wohnen. Verlangt wird weiterhin die Angabe der Note in den betreffenden Fächern, um eine gewisse Qualität zu gewährleisten. Auf Empfehlung des Fachlehrers kann ein Schüler auch dann Nachhilfe geben, wenn er keine "Zwei" hat. 

Vertrag: 
Kommt nach der ersten Schnupperstunde ein Unterrichtsverhältnis zustande, verpflichten sich beide Parteien in einem gegenseitigen Vertrag, gewisse Regeln einzuhalten, um ein möglichst stressfreies Lernen zu ermöglichen. (s. Anlage) Der Vertrag wird bei den Organisatoren aufbewahrt, um einen Überblick über die Zahl der erfolgreichen Vermittlungen zu haben. 

Nachhilferäume:
Auswärtige Schüler oder Schüler, die zu weit auseinander wohnen, haben in der Schule Gelegenheit, sich zur Nachhilfe zu treffen. Auch Oberstufenschüler, die sich am Nachmittag in ihren Freistunden in der Schule befinden, nehmen dieses Angebot gerne in Anspruch. 
Die Schulleitung hat in der Zeit von 12.45 Uhr bis 16.30 Uhr die Räume 408 und 409 zum Erteilen von Nachhilfe zur Verfügung gestellt. Man kann natürlich auch die Tische außerhalb der Klassen-/Fachräume benutzen. 

Materialien:
Ein Nachhilfelehrer kann sich die benötigten Bücher bei Frau Kreuzer entleihen, sollte sie aber spätestens zum Schuljahresende wieder zurückgeben. Falls die Bücher über die Sommerferien benötigt werden, kann man sicher über eine Sonderregelung reden. 
Meistens reicht es für den Unterricht schon, wenn man die Übungen und Texte aus dem Schulbuch wiederholt. Sollte zusätzliches Übungsmaterial notwendig sein, kann einem ein kompetenter Fachlehrer weiterhelfen und Titel nennen, die sich der Nachhilfeschüler anschafft. Im Übrigen bieten die Verlage (Klett, Cornelsen, Stark) für jedes Problem in jedem Fach Material in Hülle und Fülle an. 
Auch über das Internet erhält man natürlich jede erdenkliche Hilfe. 

Kosten:
Eine Nachhilfestunde (60 Minuten) kostet 8,00 Euro. 
Die 1. "Schnupperstunde" ist umsonst. Hier lernt man sich zuerst einmal kennen, spricht über Probleme, den Stoff, die Vorgehensweise, Termine usw. Eigentlich geht es darum herauszufinden, ob man harmoniert und ob man sich eine Zusammenarbeit vorstellen kann. 
In den folgenden Stunden wird das Geld immer gleich mitgebracht. 
Fehlt man unentschuldigt, muss man seine Stunde trotzdem bezahlen, denn der Nachhilfelehrer hat sich den Termin freigehalten und sich vorbereitet. Kann man den Termin nicht einhalten, muss man sich rechtzeitig entschuldigen, ist aber auch von den Kosten befreit. 
Kommt man zu spät, ist der Nachhilfelehrer nicht verpflichtet, länger zu unterrichten. Er hat Anspruch auf die Bezahlung des vollen Betrages.



Vertragsformular


Hier kannst du dir das Vertragsformular zwischen Nachhilfelehrer und Nachhilfeschüler herunterladen.




Anfrageformular


Falls du Nachhilfe suchst, lade dir bitte dieses Anfrageformular herunter, fülle es aus und gebe es bei uns ab.